Die Seychellen sind mit ihren weißen Stränden, der farbenfrohen Unterwasserwelt und einer Vielzahl an 5 Sterne Hotels ein verführerisches Reiseziel für einen Luxusurlaub.
Wer nicht nur unter Palmen träumen möchte, kommt auch als Wassersportler voll auf seine Kosten. Schnorcheln, Tauchen, Segeln und natürlich auch Surfen kann man auf den Seychellen.
Der eigentliche Geheimtipp für Surfer ist jedoch das „benachbarte“ Madagaskar, welches auch als das Bali Afrikas bezeichnet wird. Die Seychellen sind zum Surfen zwar grundsätzlich geeignete, aber nicht unbedingt ein Surferparadies.
Gute Surfspots gibt es zum Beispiel auf Mahe mit Anse aux Poules Bleues und Carana Beach. Zum Jahreswechsel hin lohnt sich ein Besuch am Grand' Anse auf La Digue und Soleil d'Or. Auf Praslin kann je nach Wetterlage der Anse Kerlan interessant sein.
Wer allerdings plant vor allem zum Surfen auf die Seychellen zu Reisen, der sei gewarnt. In dem Fall wäre in Bezug auf Afrika mit Sicherheit Madagaskar und in Bezug auf den indischen Ozean definitiv die Malediven eine bessere Wahl.
Warmes Wasser, kleine Spaßwellen und vor allem wenige andere Surfer findet man auf den Seychellen aber auf jeden Fall.
Boards kann man sich für die ortsüblichen, gesalzenen Preise eigentlich überall ausleihen – das eigene Board mitzunehmen rentiert sich eher nicht.
Die Einheimischen surfen übrigens etwa von Juli bis September, beispielsweise in der Anse Intendance, der Grand' Anse und der Anse Royal.
Versierte Surfer zieht es eher auf die zu Mauritius gehörende Insel Rodrigues deren Südostküste für Wind und Wellen bekannt ist.